Einsatz-Gerüstsystem (EGS)

Dreibock mit EGS
Foto: THW/Stefanie Grewe
Wandabstützung mit EGS
Foto: THW

Das EGS dient zur schnellen Sicherung von Gebäuden oder Wänden. Aber auch Übergänge und Konstruktionen zum Anheben oder Ablassen lassen sich damit schnell errichten.

Das EGS ist in vier Bausätze aufgeteilt und somit für verschiedene Aufgabengebiete konzipiert. Der erste Bausatz gehört zur Grundausstattung eines jeden Ortsverbandes und reicht für die leichte Bergung und für das Heben und Ablassen von Ausstattung.

In vielen Ortverbänden hat sich auch der zweite Bausatz etabliert. In Kombination können hiermit kleinere Arbeitsplattformen erstellt werden.

Sind alle vier Bausätze in einem Ortsverband vorhanden, können lange Stege, Türme errichtet oder Gebäude abgestützt werden.

Ein umfangreiches Sortiment an Stahlrohren zum Erstellen der Konstruktion, Verbindungsstücke, Fußspindeln oder -rollen, Geländer und Gerüstböden machen dies möglich. In Gitterboxen wird Kleinmaterial wie verschiedene Hölzer, Verankerungsmaterial oder dergleichen mitgeführt.

Die Bausätze sind in der ersten Bergungsgruppe positioniert. Sie ist für den Aufbau zuständig. Je nach Umfang können weitere Einheiten hinzugezogen werden. Bei größeren Abstütz- oder Sicherungsmaßnahmen ergänzen sich mehrere EGS dank der genormten Teile. Diese können für schwierige Einsätze mit hohem Materialaufwand angefordert werden.

Die sehr vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten machen das EGS zu einem unverzichtbaren Helfer beim Stützen, Heben und Ablassen oder Sichern.

Text: Ingo Waltemathe