Bei uns ist der Strom blau

SEA 8 kVA, tragbar
Foto: THW
SEA 13 kVA
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Lichtmast (LiMa) 20 kVA
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NEA 50 kVA mit Lichtmast
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NEA 50 kVA mit Lichtmast
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NEA 200 kVA
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Baustromverteiler
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Bei Rettungseinsätzen sind die Helfer des THW auf Strom angewiesen. Sie benötigen ihn, um den Einsatzort auszuleuchten und um Bergungsgeräte mit elektrischen Antrieb betreiben zu können. Da die lokale Stromversorgung in Notfällen oft unterbrochen ist, gehören Stromerzeuger beim THW zur Grundausstattung.

Stromaggregate erzeugen Wechsel- und Drehstrom. So können alle üblichen elektrischen Geräte des THW angeschlossen werden. Beleuchtungsanlagen, Elektrokettensägen, Bohrmaschinen, Tigersäge oder Pumpen sind ein paar Beispiele dafür.

Beim THW kommen zwei verschiedene Typen von Stromerzeugern zum Einsatz:

Das tragbare Stromerzeugungsaggregat (SEA tragbar) ist bei jedem THW-Einsatz dabei. Es kann unabhängig von den Einsatzfahrzeugen in Betrieb genommen werden. Vier Helfer sind notwendig um es zu bewegen. Bei vielen Aggregaten dieser Art besteht die Möglichkeit, den Motor entweder über den fest verbauten Tank oder von einem separaten Kanister aus mit Treibstoff zu versorgen.

Das sogenannte Stromerzeugungsanlage (SEA) liefert elektrische Energie zum Betrieb von Geräten am Einsatzort. Sie wird über Baustromverteiler und Verbindungsleitungen verteilt. Dieser Strom wird nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die gängigste Größe sind hier 20-50 kVA Stromerzeuger auf eigenen Anhängern. Varianten können auch Lichtmasten verbaut haben.

Die sogenannte Netzersatzanlage (NEA) kann an beliebiger Stelle eines vorhandenen öffentlichen Stromnetzes angeschlossen werden. Sie sorgt für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung der angeschlossenen Verbraucher beim Ausfall des öffentlichen Netzes. Hier sind die regionalen Stromversorger ins Geschehen eingebunden. Kleinere NEA´s mit Leistungen bis zu 75 kVA haben oft Lichtmasten zum Ausleuchten des Einsatzbereiches verbaut da sie auch als SEA betrieben werden können.

Das THW ist also für jeden Einsatz gewappnet. Dank der modularen Einheiten kann individuell auf die Einsatzanforderungen reagiert werden.


Text: Ingo Waltemathe